Sparpläne sind eine gute Möglichkeit, Vermögen insbesondere zur Altersvorsorge anzusparen. Anleger können sie praktisch auf jedes Finanzprodukt abschließen.

Es gibt den einfachen Banksparplan, Fondssparpläne aller Art, Sparpläne auf kostengünstigere ETFs und auf Edelmetalle wie Gold oder auf Zertifikate.

Robo Advisor wie

fintego

oder

Ginmon

bieten Sparpläne ab einem Betrag in Höhe von 50 € monatlich an. Investiert wird kostengünstig in breit gestreute ETFs unterschiedlicher Risikoklassen. Die Renditen sind attraktiv.

Häufig werden außerdem Verträge über Lebensversicherungen, die in Fonds investieren, als Sparpläne beworben.

Doch das ist eine Irreführung. Bei fondsgebundenen Lebensversicherungen werden die Sparbeiträge nicht direkt in das Finanzprodukt (die verschiedenen Fonds) investiert, sondern nur auf dem Umweg über den Lebensversicherer.

Zusätzliche Kosten sind die Folge der Zwischenschaltung der Versicherungsgesellschaft.

Sparpläne können staatlich gefördert werden. Sofern der ausgewählte Sparplan entsprechend zugelassen ist, kommt eine Subvention über die Riester- bzw. Rürup Rente ebenso wie über die Arbeitnehmersparzulage im Rahmen vermögenswirksamer Leistungen infrage.

Tipps zur Sparplanauswahl

Sparpläne sind so renditestark und risikobehaftet wie das Finanzprodukt, welches angespart wird. Man sollte deshalb nur solide Anlageprodukte ansparen, die man versteht, die dem Risikoprofil entsprechen und die sich durch kontinuierliche Zuwächse auszeichnen.

Ratensparen erfordert Disziplin und lohnt sich nur wirklich für Anleger mit langem Atem.

Vorzeitiges Aussteigen aus dem Ratensparplan hat Renditeeinbußen manchmal sogar Verluste beim angesparten Vermögen zur Folge. Wegen des Zinseszinseffekts sind Renditen immer dynamisch. Bei langen Laufzeiten bringt selbst das Sparen in kleinen Raten zum Schluss eine ansehnliche Gesamtrendite.

Investiert werden sollte in thesaurierende der Finanzprodukte, bei denen die Erträge automatisch erneut angelegt werden.

Sofern machbar, sollte das "Sparplanportfolio" diversifiziert werden. Beispiel: zwei gesonderte Sparpläne, ein einfacher Banksparplan und ein Aktienfondssparplan (ETF).

Fonds Sparpläne werden auch für Mischfonds mit unterschiedlichen Risikoklassen angeboten (Mischfonds aus Aktien, Renten, Immobilien usw.).

Besser und übersichtlicher ist unseres Erachtens aber eine Trennung der unterschiedlichen Risikoklassen und Finanzprodukte. Beispiel: der Sparbetrag wird getrennt in einen ETF auf einen Aktienindex und einen Renten-ETF angelegt.

Sparpläne auf spekulative Anlageprodukte wie Zertifikate, geschlossene Fonds, Edelmetalle wie Gold oder Indexfonds auf exotische Referenzindices oder Branchenindices auch auf Einzelaktien eignen sich unseres Erachtens nicht zum Vermögensaufbau und sollten gemieden werden.

Auf staatliche Förderungen im Rahmen vermögenswirksamer Leistungen bzw. des Ansparens einer Privatrente sollte nicht verzichtet werden.

Trotz aller Bürokratie sorgen die staatlichen Mittel für eine bessere Rendite. Allerdings sind geförderte Anlageprodukte in ihrer Flexibilität deutlich eingeschränkt.

Wenn möglich sollte getrennt werden: ein staatlich geförderter Banksparplan und ein "freier" ETF-Sparplan zum Beispiel.

Vor Abschluss verschiedene Angebote zu vergleichen, das ist besonders wichtig. Alle Banken versuchen zunächst, ihre eigenen Produkte an den Mann zu bringen.

Das müssen nicht die renditestärksten Anlageprodukte sein. Renditen und Kosten unterscheiden sich bei gleichen Finanzprodukten erheblich. Am geeignetsten sind Geldanlagen bei seriösen Online Brokern und Internetbanken, wie Comdirekt, CortalConsors oder DAB.

Kosten haben für die Entwicklung der Rendite eine Schlüsselfunktion. Hohe Kosten verbrauchen auch einen hohen Anteil an der Rendite.

Deswegen sollten Anleger niedrige Kosten zu einem wesentlichen Entscheidungskriterium machen. Vor allem Finanzprodukte, die über Vermittler angeboten werden, verursachen sehr oft hohe zusätzliche Provisionskosten.

Was ist ein Sparplan?

Mit einem Sparplan wird in regelmäßigen Abständen Geld in ein bestimmtes Anlageprodukt investiert. Die Konditionen eines Sparplans werden in der Regel in einem Sparvertrag festgelegt.

Dort sind beispielsweise Mindestsparbeiträge, Sparratenintervalle, Laufzeiten und Regelungen über Kündigungsmöglichkeiten aufgeführt.

Welche Regelungen gelten, richtet sich nach dem Produkt, auf das gespart wird.

Banksparpläne mit vermögenswirksamen Leistungen und Inanspruchnahme einer Arbeitnehmersparzulage sind grundsätzlich starr geregelt, während zum Beispiel Fondssparpläne eine hohe Flexibilität in Bezug auf Einzahlungen und Laufzeiten aufweisen.

Allen Sparplänen, die Ratensparen vorsehen, ist aber gemeinsam, dass mit kleinen Beträgen meistens ab 25 € monatlich, über die Zeit ansehnliches Vermögen aufgebaut werden kann. Manche Sparpläne bieten die Möglichkeit einer größeren Einmalzahlung zum Beginn der Ansparphase.

Andere Finanzprodukte sehen eine einmalige Geldanlage, etwa nach Erhalt der Ablaufleistung einer Lebensversicherung, bei gleichzeitiger Vereinbarung eines Entnahmeplans vor.

In diesen Fällen wird ein Sparplan (der nach den Auszahlungen verbleibende Rest des Einmalbetrages bringt weiter Rendite) mit einem Entnahmeplan verbunden.

Banken, die Sparpläne anbieten, stellen ihren Kunden Sparplanrechner und Entnahmerechner zur Verfügung. Man findet sie auf den Webseiten der Anbieter.

Diese Rechner sind nur für Produkte mit fester Verzinsung so verwendbar.

Bei nicht voraussehbarer Rendite wie beim Fondssparen oder beim Banksparplan mit variabler Verzinsung ist die Nutzung von Rechnern natürlich nicht möglich.

Banksparpläne

Bei Banksparplänen stellt der Anleger der Bank einen bestimmten, in Raten zu erbringenden Betrag zur Verfügung und erhält dafür Zinsen. Die Konditionen für diesen "Darlehensvertrag zu sind im Sparvertrag geregelt. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede nicht nur in Bezug auf die Verzinsung.

Fest vereinbart werden häufig Laufzeiten, Sparratenhöhe und Einzahlungsintervalle. Es gibt Banksparplänen mit fester Zinsvereinbarung und mit variabler Verzinsung.

Bei variabler Verzinsung können sich die Zinsen in gewissen Zeitabständen ändern, wenn sich ein zugrunde gelegter Referenzzinssatz verringert oder erhöht.

Üblich ist eine viermonatige Zinsanpassung. Referenzzinssätze können beispielsweise die Umlaufrendite (durchschnittliche Rendite deutscher Staatsanleihen), der Euribor für drei Monate oder der Libor sein. Möglich ist auch eine Kombination aus zwei Referenzzinssätzen.

Banksparpläne sind nicht kostenfrei. In der Regel wird ein Teil des Referenzzinssatzes, oft 0,5 %, einbehalten.

Manchmal werden Zinsgarantien angeboten.

Häufig sind Sparpläne mit einer dynamischen Verzinsung ausgestaltet. Die Zinssätze erhöhen sich mit zunehmender Laufzeit. Andere Sparpläne versprechen Bonuszahlungen zum Ende der Laufzeit, sofern der Sparplan bis dahin durchgehalten wird.

Beide Varianten sollen Kunden an Banken langfristig binden. Häufig sind die Konditionen nicht überzeugend.

Höhere Zinsen gegen Laufzeitende bedeuten oft nicht eine bessere Gesamtrendite. Entscheidend ist immer die Durchschnittsrendite pro Jahr während der gesamten Laufzeit.

Schlussboni können außerdem steuerlich nachteilig sein, weil sie den Sparerfreibetrag leicht übersteigen.

Ob eine Kündigung von Sparplänen möglich ist, regelt der Sparvertrag. In der Regel ist die vorzeitige Kündigung eines Sparvertrages mit variabler Verzinsung kein Problem, weil die Bank ohnehin alle Zinsrisiken an den Sparer weitergibt.

Verträge mit fester Verzinsung, Zinstreppen (jährlich steigende Zinssätze) und Sparpläne mit Basiszins und Boni sind grundsätzlich vorzeitig nicht kündbar. Banken bestehen meistens auf die Einhaltung der Laufzeit.

Besteht dennoch eine Kündigungsoption oder erfolgt die Auflösung im Kulanzweg, ist dies mit erheblichen Einbußen wie Strafgebühren oder Verringerung der Verzinsung auf Minimalzinsen verbunden.

Neben normalen Banksparplänen gibt es das sogenannte Tagesgeld-Sparen. Hier zahlt der Kunde regelmäßig Geld auf ein Tagesgeldkonto ein.

Zu beachten ist, dass sich der Zinssatz abgesehen von Zinsgarantien für Neukunden theoretisch täglich ändern kann.

Eigentlich bedarf es keines gesonderten Sparplans, um in Tagesgeld in regelmäßigen Abständen Teilbeträge zu investieren.

Dies ist ohnehin möglich, wenn vielleicht auch nicht in Minimalbeträgen, sondern in Beträgen von beispielsweise 1.000 €. Wer in Tagesgeld investieren möchte, kann etwas größere Beträge zunächst ansparen und dann vom Referenzkonto auf das Tagesgeldkonto überweisen.

Banksparpläne stehen überhaupt in Konkurrenz zum Tagesgeld und zum Festgeld. Häufig ist die Verzinsung dieser Anlageprodukte höher als beim Sparplan.

Es kann sich durchaus lohnen, einen größeren Betrag zurückzulegen und beispielsweise einmal oder zweimal im Jahr auf ein Festgeldkonto mit mittlerer oder langer Laufzeit zu investieren.

Fondssparpläne

Bei diesem Sparplantyp werden regelmäßig Beträge in Fonds angelegt. Viele Banken und Broker akzeptieren Miniraten selbst unter 100 € monatlich.

Oftmals sind Investmentfondssparpläne sehr flexibel angelegt. Zum Beispiel stehen die Höhe der Sparraten, die Zahlungsintervalle oder die Spardauer vollständig im Belieben des Investors.

Einige Anbieter, vor allem Online Broker, bieten allerdings erhebliche Kostenvorteile, wenn der Sparer bestimmte Verpflichtungen, wie die regelmäßige Einzahlung vereinbarter Sparraten übernimmt.

Sparpläne gibt es für alle Fondsarten: Aktienfonds, Rentenfonds, Anleihefonds, Mischfonds, Dachfonds, Edelmetallfonds, Immobilienfonds usw.

Mischfonds sind Finanzprodukte, die in unterschiedliche Wertpapiere verschiedener Risikoklassen (zum Beispiel Aktien oder Anleihen) in einem bestimmten Verhältnis investieren. Dachfonds investieren nicht in Einzelpapiere, sondern ihrerseits in Fonds.

Ein interessanter Sonderfall sind Indexfonds, die Index ETFs heißen, wenn sie an der Börse gehandelt werden.

Außerdem gibt es Sparpläne mit Zertifikaten und Sparpläne, mit denen lediglich in eine einzige Aktie investiert wird.

Wegen der mit diesen Produkten verbundenen Risiken (zum Beispiel hohes Kursrisiko bei der Investitionen nur in eine Aktie) sind solche Sparpläne nicht zu empfehlen.

ETF-Sparpläne

Besonders empfehlenswert sind dagegen ETF-Sparpläne. Vor allem Filialbanken bieten sie allerdings ungern an, weil mit ihnen nur wenig Geld zu verdienen ist. Aber Online Broker wie Comdirekt, CortalConsors oder DAB bieten eine große Auswahl.

ETFs sind börsengehandelte Indexfonds, die passiv gemanagt werden und wenig Kosten verursachen.

Es gibt sie auf Indices aller Risikoklassen, aber sie eignen sich vor allem als Investition in Aktien. Besonders zu empfehlen sind Indexfonds auf breit diversifizierte Referenzindices wie der MSCI World, der S&P 500 oder der Euro Stoxx 50.

Beim Euro Stoxx 50 gibt es kein Währungsrisiko. Die Aktien der anderen Indices notieren in ausländischen Währungen, so dass ein Währungsrisiko besteht, welches aber auf lange Sicht gesehen bei Sparplänen gering ist.

Wer die Charts der letzten zehn Jahre vergleicht, wird feststellen das Euro Stoxx 50 und der DAX nicht die kontinuierlichste Wertentwicklung aufweisen. Vorzuziehen sind also aus unserer Sicht die anderen beiden Indices.

Indexfonds unterscheiden sich in der Art, wie sie investieren. Synthetische Fonds investieren nicht direkt in die Einzelwerte eines Referenzindexes, sondern allein oder überwiegend in sogenannte Swaps.

Das erleichtert die Abbildung besonders breiter Referenzindices wie des MSCI World. Andere bilden einen Index durch die direkte Investition in die Einzelwerte ab.

Für Anleger kommt es weniger darauf an, auf welche Weise der Fonds seinen Referenzindex abbildet. Wichtig ist vielmehr, dass die Abbildung gelingt, die Wertentwicklung also nicht hinter der des Referenzindexes wesentlich zurückbleibt. Vorteilhaft ist eine möglichst punktgenaue Abbildung.

Ob der ETF das leistet, lässt sich anhand von langfristigen Charts unter Zuhilfenahme des betreffenden Indexes als Benchmark leicht feststellen. Online Broker stellen diese Werkzeuge auf ihren Webseiten zur Verfügung.

Auch Indexfonds sind allerdings nicht kostenfrei. Es entstehen Verwaltungsgebühren und Gebühren für die Investition der Sparraten. Die Gesamtkosten sollten aber keinesfalls ein Prozent der Anlagesumme übersteigen.

Einige Broker verzichten auf Teile der Gebühren, ohne dass allerdings ein Rechtsanspruch darauf besteht. Die Gebührenpolitik kann sich also jederzeit ändern. Fallen die Kostenvorteile weg, ist ein umziehen des Depots zu einem anderen Anbieter, der günstiger ist, grundsätzlich kein Problem.

VL-Sparplan und Arbeitnehmersparzulage

Vermögenswirksame Leistungen und Arbeitnehmersparzulagen können für bestimmte Sparpläne mit wenigen Einschränkungen genutzt werden.

Der vom Arbeitgeber geleistete maximale Betrag für vermögenswirksame Leistungen beträgt gegenwärtig 450 € jährlich (40 € monatlich). Die Arbeitnehmersparzulage erhält, wer unter 20.000 € (Verheiratete unter 40.000 €) verdient.

Leistet der Arbeitgeber keine vermögenswirksamen Leistungen oder nicht den vollen Betrag, können Anleger eigenes Geld einsetzen, um den vollen Betrag der Arbeitnehmersparzulage zu erhalten. Der Höchstbetrag ist 20 % der eingezahlten Beträge (9 % im Zusammenhang mit Bausparen), maximal 400 € (800 € für Verheiratete) jährlich auf vermögenswirksame Leistungen.

Bausparen und andere Sparformen (Beteiligungssparen) werden nebeneinander gefördert. Möglich sind Sparpläne, mit denen in Beteiligungen verschiedener Art investiert wird, also auch Fondssparpläne.

ETF-Sparpläne können im Rahmen der vermögenswirksamen Leistungen einschließlich Arbeitnehmersparzulage ebenfalls abgeschlossen werden. Allerdings stellen nur wenige Anbieter passende ETF-Sparpläne zur Verfügung.

Falls die Arbeitnehmersparzulage in Anspruch genommen wird, beträgt die Mindestlaufzeit fest sechs Jahre zuzüglich einer Ruhezeit von einem Jahr; längere Laufzeiten sind möglich.

Ohne Arbeitnehmersparzulage bestehen keine Laufzeitbeschränkungen. Werden nur vermögenswirksame Leistungen vom Arbeitgeber in Anspruch genommen, bestehen hinsichtlich der Sparpläne überhaupt keine Einschränkungen. Banksparpläne sind in diesem Fall also ebenfalls möglich.

VL-Sparpläne haben in der Regel eine bessere Rendite als Festgeld oder Tagesgeld.

Riester Sparpläne

Sparpläne können mit der gesetzlichen Rentenförderung kombiniert werden, sofern das ausgewählte Finanzprodukt dafür zugelassen ist. Das gilt sowohl für Riester als auch für Rürup.

Allerdings gibt es einige bürokratische Hürden, vor allem was die Auswahlmodalitäten angeht. Wie bei allen Rentenprodukten gibt es außerdem Probleme bei einem Erbfall.

Sparpläne dürfen nur als lebenslange Rente ausgezahlt werden (Ausnahme: Wohn Riester).

Wirtschaftlich bedeutet das, der gesamte Auszahlungsbetrag muss bei einer Versicherungsgesellschaft als Sofortrente angelegt werden, durch die regelmäßige Rentenzahlungen während der gesamten Lebenszeit garantiert wird. Versicherer lassen sich diesen Service teuer bezahlen.

Riester Banksparpläne werden von vielen Banken erst gar nicht angeboten oder nicht beworben, weil mit diesem Finanzprodukt wenig zu verdienen ist. Gerade Banksparpläne eignen sich aber zum "Riestern" in besonderem Maße.

Riester Banksparplänen sind einfache, kostengünstige und kalkulierbare Produkte. Das eingesetzte Kapital kann auch als Eigenkapital für den Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie verwandt werden.

Wegen ihrer Kalkulierbarkeit lohnen sich Banksparplänen selbst noch für ältere Anleger jenseits der 50. Im Rahmen von Riester und Rürup sind aber nicht nur Banksparplänen, sondern auch Fondssparpläne sowie ETF Sparpläne möglich.

Vorteile und Nachteile

Der Vorteil von Banksparplänen liegt in der Sicherheit der Anlage und in einer gewissen Kalkulierbarkeit und Überschaubarkeit.

Wird gesetzliche Förderung in Anspruch genommen, ist die Rendite wegen der staatlichen Subvention angemessen. Ohne eine solche Förderung ist sie hingegen eher mager.

Sparpläne auf aktiv gemanagte Fonds sind wegen der hohen Kosten, ohne dass eine überdurchschnittliche Rendite in der Regel erwirtschaftet wird, nicht zu empfehlen.

Hingegen haben ETF Sparpläne eigentlich nur Vorteile, wenn der Referenzindex seriös ist und gut performt.

Schon mit kleinen monatlichen Beiträgen können Anleger von den Wertsteigerungen beispielsweise am Aktienmarkt profitieren, ohne dass die Rendite durch unangemessene Kosten eingeschränkt wird.

In Aktienindices sollte nur Geld, welches sonst nicht benötigt wird, investiert werden. Steht das Rentenalter kurz bevor oder ist das Sparziel erreicht, sollte die Kapitalanlage aufgelöst oder in weniger schwankungsanfällige Finanzprodukte umgeschuldet werden, sobald die Kurse günstig stehen.

Andernfalls empfiehlt sich abzuwarten, selbst wenn die geplante Laufzeit nicht eingehalten wird. Manche ETF Sparpläne sehen eine automatische Umschichtung gegen Laufzeitende vor.

Sparpläne haben den Vorteil, dass man sich keine großen Gedanken über den richtigen Einstiegszeitpunkt machen muss.

Die Verzinsung variabler Banksparpläne ändert sich mit der Höhe des Referenzzinssatzes. Man legt vielleicht einen Teil des Geldes bei einem sehr niedrigen Zinssatz an, aber später wird das Geld höher verzinst.

Investiert man Sparraten in ETFs oder Fonds, erhält man auf längere Sicht einen Durchschnittspreis, der in der Regel günstig ist. Dadurch wird sichergestellt, dass Anleger für ihre Wertpapiere nicht zu viel bezahlen.