Viele Eltern suchen nach günstigen Möglichkeiten, Geld für ihre Kinder sinnvoll, möglichst sicher und dabei ertragreich anzulegen.

Denn mit dem Eintritt in das Erwachsenenalter können auf junge Menschen vieler Ausgaben zukommen:

Das erste eigene Auto und der Führerschein wollen finanziert werden. Studium und weitere Ausbildung sind nicht billig. Im Schnitt 50.000 € soll ein fünfjähriges Studium gegenwärtig kosten.

Später kommen gegebenenfalls Ausgaben für die Aussteuer und zusätzliche mit einer Heirat verbundene Kosten hinzu.

Auch der Berufseinstieg selbst kann mit Ausgaben verbunden sein, etwa wenn der Schritt in die Selbstständigkeit gewagt werden soll.

Allzu oft parken Eltern und nahe Verwandte das für ihre Kinder, Patenkinder oder Enkel abgezweigte Geld einfach auf ein Sparkonto oder schließen kostenaufwändige Versicherungen ab.

Dabei gibt es deutlich lukrativere Alternativen, Vermögen für die Kinder als Starthilfe ins Erwachsenendasein aufzubauen.

Tipps

  1. Mit dem Sparen so früh wie möglich anfangen, am besten bei Geburt des Kindes.
  2. Gegebenenfalls einen Teil des Kindergeldes verwenden. Selbst kleinste auf längere Sicht angelegte Beträge lohnen sich.
  3. Auf Flexibilität des Sparproduktes achten, damit beispielsweise bei Einzahlungspausen keine Renditenachteile entstehen.
  4. Die Zins- und Kostenvorteile sowie die Steuervorteile besonderer Kinderkonten nutzen.
  5. Ein oder zwei Jahre vor der geplanten Verwendung des Kapitalstocks gegebenenfalls von riskanteren in sichere Geldanlagen umschichten.
  6. Für Kinder angespartes Kapital nicht für eigene Zwecke nutzen.
  7. Kinder so früh wie möglich mit den verschiedenen Formen der Geldanlage und dem Umgang mit Geld vertraut machen und in den Entscheidungsprozess einbeziehen.
  8. Den Markt im Auge behalten und gegebenenfalls den angesparten Kapitalstock umschichten.
  9. Risikovorsorge und Kapitalvorsorge trennen. Versicherungen verbrennen Rendite durch Kosten.
  10. Die Form der Kapitalanlage hängt von der Risikobereitschaft der Eltern ab. Wer bei einer Geldanlage in Aktien nicht mehr ruhig schlafen kann, sollte auf sichere, wenn auch weniger ertragsstarke, Produkte setzen.
  11. Mischen, wenn das Kapital dazu ausreicht. Je nach Risikoprofil einen Teil in Aktien und einen anderen Teil in risikoarme Sparprodukte anlegen.

Banksparpläne: wenig Rendite aber sicher

In Banksparpläne werden regelmäßig, meist monatlich oder vierteljährlich, Geldbeträge eingezahlt.

Eltern können wählen, ob sie für ihre Kinder einen Vertrag mit fester Verzinsung oder mit flexiblen Zinsen abschließen. Außerdem gibt es Sparpläne mit einer besonderen Zinszuteilung am Ende der Laufzeit; Bonuszinsen genannt.

Festverzinsliche Sparverträge sind überschaubar und besonders sicher. Anleger können die Erträge von vornherein kalkulieren.

Sie sind allerdings regelmäßig völlig unflexibel. Steigen Sparzinsen während der Vertragsdauer, können Anleger nicht einfach aussteigen, um das Geld in ertragsstärkere Produkte umzuschichten.

Das ist aber bei Verträgen mit variabler Verzinsung regelmäßig problemlos möglich. Bieten sich in der Zukunft lukrativere Anlagemöglichkeiten, kann angespartes Geld entnommen und beispielsweise in Tagesgeld, Festgeld oder in Rentenpapiere angelegt werden.

Banksparpläne mit variablen Zinsen bieten sich beim gegenwärtig (Februar 2015) niedrigen Zinsniveau an. Steigen die Marktzinsen, werden die Renditen entsprechend angepasst.

Der Vertrag sollte klare Regeln über den vereinbarten Referenzzins (Marktzins, Umlaufrendite oder anderes) sowie über das Verfahren bei einer Zinsanpassung enthalten.

Bonuszinsen und Zinsstaffeln (das sind steigende Zinsen mit zunehmender Vertragslaufzeit) werden oft als besonderer Vorteil verkauft.

Manchmal ist aber die Anfangsverzinsung so gering, dass die Gesamtrendite nicht höher oder sogar niedriger ist als bei normalen Banksparverträgen. Anleger sollten deshalb grundsätzlich immer die Gesamtrendite der unterschiedlichen Vertragstypen vergleichen.

Sparbriefe

Sparbriefe sind von einer Bank oder einer Sparkasse (Sparkassenbrief) ausgegebene Wertpapiere mit fest vereinbarten Zinsen und Laufzeiten bis zu zehn Jahren.

Die Ausgestaltung von Sparbriefen kann bei den unterschiedlichen Anbietern sehr verschieden sein, aber es gibt zwei Grundtypen.

Sparbriefe können zum Nennwert gekauft werden. Die Zinsen werden vereinbarungsgemäß meist jährlich zum Jahresende vergütet. Dieser Sparbrief ist nicht revolvierend. Zinseszinsen entstehen nicht automatisch, sondern der Anleger muss die Zinsen erneut anlegen.

Bei abgezinsten Sparbriefen hingegen schlägt der Zinseszinseffekt automatisch durch. Zins und Zinseszins werden vom Kaufpreis von vornherein abgezogen. Am Laufzeitende erhält der Anleger den verbrieften Nennwert.

Schließlich gibt es noch Sparbriefe mit steigenden Zinssätzen, wobei der Anfangszins häufig sehr gering ausfällt. Solche Produkte können in der Regel nach einer bestimmten Wartezeit jederzeit zum Nennwert zuzüglich entstandener Zinsen eingelöst werden.

Sparbriefe gelten als besonders kalkulierbar und sicher. Wer sie erwirbt, weiß von vornherein, was er mit ihnen verdient. Allerdings gibt es einen kleinen Haken.

Sparbriefe sind eigentlich Namensschuldverschreibungen und unterliegen deshalb der Einlagensicherung.

Die ist bei deutschen Banken wegen der freiwilligen Sicherungsfonds der Banken praktisch unbegrenzt.

Im Euro Ausland gibt es entsprechend den europäischen Regeln eine Höchstgrenze von 100.000 € pro Anleger. Die Einlagensicherung schützt den Anleger vor Wertverlust im Insolvenzfall.

Sie greift aber nicht, wenn die Bank den Sparbrief als Inhaberschuldverschreibung ausgibt oder eine Nachrangabrede trifft.

In diesem Fall entfällt der besondere Insolvenzschutz. Bei einer Nachrangabrede werden im Insolvenzfall erst alle anderen Gläubiger befriedigt, bevor der Anleger zum Zug kommt.

Allerdings ist das Insolvenzrisiko für Anleger extrem gering, wenn Sparverträge mit großen deutschen Banken und mit der Sparkasse abgeschlossen werden. Der Vorteil der Sparbriefe ist die hohe Sicherheit, das geringe Risiko, allerdings auf Kosten der Ertragsstärke.

Tagesgelder

Tagesgeld ist eine sichere und flexible Geldanlage, die in normalen Zeiten etwas besser als Spareinlagen verzinst wird.

Das angelegte Geld ist einerseits jederzeit verfügbar. Andererseits können die Banken theoretisch täglich die Zinssätze an die Marktzinsen anpassen. Sie sind also variabel.

In der Praxis kommt eine sehr häufige Anpassung der Zinssätze allerdings eher selten vor. Banken versuchen immer, den Tagesgeldzins länger konstant zu halten.

Aber von einem bestimmten Zeitpunkt an folgt der Zins dann doch den Marktzinsen.

Wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase ist die Rendite gegenwärtig miserabel. Filialbanken bieten oft nur Bruchteile eines Prozentpunktes.

Direktbanken verzinsen etwas besser. Ausschlaggebend für die Anlageentscheidung sollten immer die Konditionen für Bestandskunden und nicht zeitlich begrenzte Lockvogelangebote sein.

Anleger sollten auf Zinsstaffeln, Mindestanlagebeträge und Zinszahlungsperioden achten. Je kürzer die Zinszahlungsperiode, desto höher ist der mögliche Zinseszinseffekt.

Tagesgeldkonten sind grundsätzlich kostenfrei. Aber manchmal gibt es versteckte Gebühren wie Kosten für ein zur Voraussetzung gemachtes Referenzkonto oder für Kontoauszüge.

Festgeld

Die gegenwärtige Zinssituation ist mit der beim Tagesgeld vergleichbar. Manchmal sind die Tagesgeldzinsen sogar höher als die Zinsen für kurzfristiges oder mittelfristiges Festgeld. Direktbanken bieten die besten Festgeldkonditionen.

Festgeld eignet sich vor allem zum Parken des Kapitalstocks in den letzten Jahren vor der geplanten Verwendung des Geldes. Jedenfalls in normalen Zeiten bietet Festgeld die attraktivste Rendite unter den Geldanlagen ohne Kurs- und Verlustrisiko.

Beispiel: Das Kapital soll in zwei Jahren verfügbar sein. Zurzeit steckt es in einem Aktienfonds. Die Kurse stehen, wie gegenwärtig, auf Höchstständen. Das Sparziel ist erreicht. Der von vornherein geplante Betrag steht zur Verfügung.

In einer solchen oder in einer ähnlichen Situation bietet sich eine Umschichtung in Festgeld mit zweijähriger Laufzeit an, um Gewinne zu sichern und weiterhin angemessene Erträge zu erzielen.

Festgeld ist sicher, aber in mancher Hinsicht etwas tricky. Die Laufzeit wird fest vereinbart, eine vorzeitige Verfügung über die angelegte Geldsumme ist überhaupt nicht oder nur unter spürbaren Verlusten möglich.

Anleger sollten auf die Regeln über die Zinsauszahlung achten und besonders darauf, was zum Laufzeitende nach dem Festgeldvertrag mit dem Kapital geschieht.

Manche Vertragsbedingungen sehen eine besondere Kündigung vor, ohne die sich die Laufzeit automatisch verlängert. Das Geld wird in solchen Fällen zu den dann geltenden Zinsen erneut angelegt. Weitere Einzelheiten zum Festgeld werden in einem gesonderten Beitrag dargestellt.

Fondssparplan

Fonds bieten die attraktivste Rendite. Es gibt Rentenfonds, Aktienfonds und Mischfonds. Bei Aktienfonds ist die Rendite am höchsten; ebenso, jedenfalls theoretisch, das Anlagerisiko.

Ob und welche Fonds sich im Rahmen einer Geldanlage gerade für Kinder eignen, darüber kann man lange spekulieren. Die meisten Fonds und auch von Finanzdienstleistern als modern und besonders intelligent angebotene Finanzprodukte wie Zertifikate aller Art sind unseres Erachtens jedenfalls völlig ungeeignet.

Passiv gemanagte Indexfonds (ETFs) besonders auf Aktienindices sind nach unserer Auffassung hingegen unter bestimmten Voraussetzungen geeignet. Sie bieten gute Renditechancen bei kalkulierbaren (eigentlich kaum vorhandenen) Risiken.

  • Lange Ansparphase, wenigstens 10 bis 15 Jahre.
  • Regelmäßige Raten, wenn auch nicht in starren Intervallen oder immer in der gleichen Höhe.
  • Diversifizieren. Zum Beispiel 30 € monatlich in Festgeld oder Sparpläne, 50 € in einen ETF.
  • Indexfonds auf breit aufgestellte Indices mit kontinuierlicher Wertentwicklung (beispielsweise MSCI World oder S&P 500).
  • In Geldanlagen ohne Kursrisiko umschichten, sobald das gesteckte Sparziel erreicht ist. Bei Geldanlagen für Kinder ist eine Umschichtung immer zwei Jahre vor der geplanten Verwendung sinnvoll.

Neben einer guten Rendite haben Fondssparpläne in ETFs noch weitere Vorteile. Die Produkte sind kostengünstig, überschaubar und flexibel.

Die Sparrate kann je nach den Bedürfnissen und Möglichkeiten des Anlegers jederzeit geändert werden, oder es kann ganz pausiert werden. Der Kapitalstock steht jederzeit zur Verfügung.

Wie bei jeder Aktienanlage besteht die größte Gefahr für Anleger, wenn sie sich bei Kurseinbrüchen zu Panikverkäufen hinreißen lassen.

Wer über ETFs in solide Indices investiert hat, sollte in Situationen des allgemeinen Kursverfalls mehr investieren oder zeitweilige Kurseinbrüche einfach aussitzen (antizyklische Anlagestrategie).

Versicherungen zur Vermögensbildung

Versicherer bieten eine Reihe von unterschiedlichen Produkten für Kinder an: Aussteuerversicherungen, Ausbildungsversicherungen oder sogar Führerscheinversicherungen.

Dabei handelt es sich um Produkte, die wie Kapitallebensversicherungen konstruiert sind, aber manchmal auch Elemente von Risikoversicherungen beinhalten.

Versicherte Personen sind die den Vertrag abschließenden Eltern, Begünstigte sind die Kinder.

Mit dem Abschluss solcher Versicherungen legen die Eltern den Vermögensaufbau für ihre Kinder in die Hände des Versicherers.

Doch diese Dienstleistung hat ihren Preis. Hohe Abschlusskosten, Verwaltungsgebühren und anderes reduzieren die Rendite erheblich.

Und nicht zu vergessen: Rendite erwirtschaften ausschließlich die Sparanteile in der Versicherungsprämie. Das ist der Teil der nicht durch Kosten und die Risikovorsorge weggefressen wird.

Zudem sind Produkte wie Aussteuerversicherungen wenig flexibel. Niedrige Rückkaufswerte beispielsweise erschweren den vorzeitigen Ausstieg während der Ansparphase.

Kapitalversicherungen für Kinder sind deshalb nicht empfehlenswert. Sinnvoll hingegen ist es, die Geldanlage für Kinder und eine gewünschte Risikovorsorge zu trennen.

Sofern dies für nötig befunden wird, bietet sich eine gesonderte Risikolebensversicherung zu monatlich geringen Beiträgen an.

Besondere Kinderkonten

Banken und Sparkassen bieten Konten an, die allein auf den Namen des Kindes lauten. Gleiches gilt für einige Anbieter von Wertpapierdepots.

Viele Kinderkonten haben besonders günstige Bedingungen bei der Guthabenverzinsung. Broker bieten kostenlose Depots für Kinder an.

Die Einrichtung und die Verwaltung solcher Konten obliegen den gesetzlich vertretungsberechtigten Eltern, solange die Kinder nicht volljährig sind.

In Ausübung ihres Sorgerechts sind die Eltern verpflichtet, das für Kinder auf ein gesondertes Kinderkonto angelegte Geld gewinnbringend und ohne unangemessene Risiken anzulegen.

Viele Banken betrachten Kapital auf Kinderkonten als Geld der Kinder und nicht der Eltern. Sie unterstellen also eine Schenkung und verweigern gegebenenfalls die Herausgabe des Geldes an die Eltern, weil nach ihrer Auffassung dadurch die Sorgerechtspflicht verletzt wird.

Die Rechtsprechung der Gerichte ist, soweit ersichtlich, uneinheitlich. Manche Gerichte haben die Banken zur Herausgabe des angelegten Kapitals verurteilt, andere haben den Banken Recht gegeben.

Direktbanken bieten sehr günstige Kinderkonten, die allerdings online geführt werden müssen. Ein Problem kann entstehen, wenn nicht die Eltern selbst, sondern nahe Verwandte oder Paten Geld einzahlen wollen.

Vor allem Direktbanken lehnen dies manchmal ab, weil sie darin ein rechtliches Problem sehen. Nach Meinung dieser Banken kann die einzahlende Person nicht hinreichend identifiziert werden.

Denn ein PostIdent-Verfahren wurde lediglich für die Person durchgeführt, die das Konto eingerichtet hat.

Wann mit dem Sparen anfangen?

Entscheiden sich Eltern, für ihre Kinder Vermögen aufzubauen, sollten sie damit so früh wie möglich beginnen, am besten mit der Geburt.

Nahe Verwandte und parken machen aus Anlass der Geburt bisweilen größere Geldgeschenke, die gut als Anfangsinvestition eingesetzt werden können.

Je länger der Ansparzeitraum ist, desto effektiver arbeitet das Geld und "verdient" eine hohe Rendite. Selbst sehr kleine monatliche Sparraten von 20 € können am Ende ein ansehnliches Vermögen erwirtschaften.

Monatliche Sparbeiträge von 100 € bringen bei einem Zinssatz von 2,5 % und einer Ansparphase von 15 Jahren ca. 21.800 €. Bei 20 € sind es immerhin noch 4.361 €. Wird ein Teil des Geldes in ETFs oder lukrative Banksparpläne investiert, sind höhere Renditen möglich.

Beim Sparen ist wichtig, bis zum Schluss durchzuhalten und alle Erträge sofort zu reinvestieren. Wegen des Zinseszinseffekts sind die erwirtschafteten Ertragsanteile gegen Laufzeitende am höchsten.

In ETFs oder Fonds sollte eher in regelmäßigen Raten angelegt werden, um das Kursrisiko auszugleichen.

Steht ein großer Einmalbetrag zum Beispiel 10.000 oder 20.000 € zur Verfügung, empfiehlt sich, wenigstens zunächst, eine Anlage in Produkte, die keine Kursschwankungen aufweisen. Sparbriefe oder Banksparpläne sind Beispiele.

Steuerfragen

Geldanlagen für Kinder können zu Steuervergünstigungen führen. Werden größere Beträge angelegt, sollte allerdings immer der Rat eines Steuerberaters eingeholt werden.

Voraussetzung ist eine Schenkung an das Kind. Die Einrichtung eines gesonderten Kinderkontos dürfte der Steuerbehörde zum Nachweis einer Schenkung nicht genügen. Sinnvoll ist die Vereinbarung eines formlosen schriftlichen Schenkungsvertrages.

Jedem Kind stehen unabhängig vom Alter der Grundfreibetrag, der Sparerpauschbetrag und der Sonderausgabenpauschbetrag zu, sofern das Kind selbst Einkünfte hat.

Werden diese Beträge nicht überschritten, werden die Renditen nicht durch Steuerlasten geschmälert.

Allerdings können Probleme auftreten, wenn die Eltern gesetzlich krankenversichert sind. Überschreitet das Einkommen des Kindes die Freigrenze von 435 Euro monatlich, ist das Kind nicht mehr kostenlos mitversichert.

Entscheiden sich Eltern aus Steuergründen für eine Schenkung, können sie das Kapital nicht mehr für ihre eigenen Zwecke verwenden.

Eine Verwaltung der Geldanlage ist nur im Interesse des Kindes erlaubt. Beispielsweise können Eltern Beträge vom Kapitalstock entnehmen, die für die Ausbildung des Kindes benötigt werden.

Vom Zeitpunkt der Volljährigkeit an entfällt die Vertretungsberechtigung der Eltern. Die volljährigen Kinder entscheiden ab diesem Datum über die Geldanlage allein.